Bildung | Bildung |
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Bildung als Ziel einer modernen Gesellschaft Bildung ist in aller Munde. Was darunter zu verstehen ist, geht allerdings weit auseinander. Manche meinen, Bildung sei ein Fit-Machen für kommende wirtschaftliche Herausforderungen. Andere denken bei Bildung an Bücherwissen, das heute etwa durch TV-Sendungen abgefragt und entsprechend publikumswirksam medial verkauft wird. Mit dem Begriff Bildung wird heute eine gesellschaftliche Funktion verstanden, die wesentliche Bedeutung für die Zukunft des Zusammenlebens der Menschen hat. Bildung ist der Schlüssel zu einer Persönlichkeit, Freiheit und Würde (Persönlichkeitsbildung), zur Schul-, Studien- und Berufswahl(Vorberufliche Bildung), zu kulturell-religiösem Verständnis(kulturelle Bildung), zu gesellschaftlich-politischem Verständnis(Politische Bildung), zu Verständnis von Natur und Technik(naturwissenschaftliche und technische Bildung). Bildung umfasst auch Kenntnisse und Wissen von Sprachen, Wirtschaft, Recht, Medien und gesellschaftlichen Werten. Daraus entstehen für den Einzelnen Haltungen, die die einzelne Person und die Gesellschaft zu einem Miteinander formen. Das Bekenntnis zu Fähigkeiten und Leistung ergibt sich so. Heute wird mit den Begriffen „Allgemeinbildung“ und „beruflicher Bildung“ das Bemühen, gebildet zu sein, umschrieben. Der moderne Bildungsbegriff umfasst immer ein kritisches Rückfragen an einzelne Personen, Gruppierungen, Vertretungen, Institutionen und Gemeinschaften. Bildungsoffenheit bedeutet daher auch Argumentations- und Kritikfähigkeit. Eine bildungsoffene Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die Veränderungen akzeptiert. Das gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, dies hat auch für alle Gruppierungen und Institutionen zu gelten. Jede Einseitigkeit verhindert daher Bildung. Mehr denn je gilt in einer internationalen Gesellschaft die Aussage von Daniel Goeudevert: „Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen.“ (Daniel Goeudevart wurde 1942 in Reims geboren. Er ist flämischer Abstammung. eine Zeit lang war er als Lehrer an einem Pariser Gymnasium tätig, gab seine pädagogische Laufbahn allerdings später zu Gunsten einer Managerkarriere in der Automobilbrache auf. 1969 wurde er Verjaufsdirektor der Schweizer Citroen-Tochter. 1974 wurde er Vorstandmitglied von Citroen Deutschland, wechselte dann als Generaldirektor zur Deutscchen renault AG. Anfang der 80er Jahre wurde er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Ford- Werke AG. 1989 kündigte Goeudevert überraschend seinen Rücktritt an, um sich am AUfbau einer deutschen Top-Mangement-schule zu beteiligen. Im gleichen Jahr nahm er das Angebot des Volkswagen-Konzerns an, in den Vorstand einzutreten. Offiziell blieb Goeudevert auch später dem VW-Konzern durch einen Beratervertrag verbunden, widmete sich jedoch in den folgenden Jahren bevorzugt anderen Tätigkeiten, wie z.B in der privaten Stiftung" Green Cross) Veröffentlichungen u.a.: Die Zukunft ruft. Management, Märkte, Motoren(1990) Wie ein Vogel im Aquarium. Aus dem Leben eines Managers (1996) Mit Träumen beginnt die Realität. Aus dem Leben eines Europäers (1999)Forderung der NBZ:
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